Schloss Lichtenwalde Schloss Lichtenwalde

Das auf einem Bergsporn an der Zschopau gelegene Schloss Lichtenwalde lädt zu einer Reise in längst vergangene Zeiten ein. In der unmittelbaren Umgebung von Chemnitz, eingebettet in einen kunstvoll gestalteten Barockgarten, erwartet Sie ein reizvolles Kultur- und Naturensemble.

Eine erste Burg wurde wahrscheinlich Anfang des 13. Jh. errichtet. Viele Eigentümer haben seitdem die Geschicke der Burg mit beeinflusst. Nennen wollen wir Ritter Dietrich von Harras, welcher mit dem Sprung zu Pferd vom Haustein um 1454 in die Sagenwelt eingegangen ist.
Im Jahr 1722 erwirbt Christoph Heinrich Graf von Watzdorf das Anwesen und lässt nach dem Abriss der baufälligen Burganlage ein prunkvolles Barockschloss errichten.
Nach dem Tod der Witwe des Grafen, Sophie Henriette Gräfin von Watzdorf, geht Lichtenwalde 1772 als Majorat in den Besitz der Familie Vitzthum von Eckstädt über. Als 1905 ein Großbrand fast alle Gebäude verwüstet, entsteht nach den Plänen des Dresdner Hofarchitekten Gustav Frölich das Schloss in prunkvollen, neobarocken Formen wieder. Die Zweckentfremdung des ehemaligen Adelssitzes beginnt 1945 durch die Rote Armee. Seit Ende der 50-er Jahre, besonders seit 1985 wurden umfangreiche Rekonstruktionsarbeiten durchgeführt.
1998 findet die Übernahme durch den Freistaat Sachsen statt. Es beginnt ein neues Kapitel, das mit Sicherheit dazu angetan ist, die Schönheit der Schlossanlagen in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
Das Denkmalensemble Schloss und Park Lichtenwalde umfasst Architektur, Garten- und Landschaftsgestaltung.
 
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